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Schwimmen bezeichnet das Nicht-Untergehen eines Körpers und die Fortbewegung in einer Flüssigkeit.

Inhaltsverzeichnis
  1. Schwimmen als physikalischer Effekt
  2. Schwimmen als Fortbewegungsart
  3. Schwimmtechnik des Menschen
  4. Schwimmen und Gesundheit
  5. Geschichte des Schwimmens


Schwimmen als physikalischer Effekt

Im stark salzhaltigen Toten Meer muss ein menschlicher Körper nur wenig eintauchen, um zu schwimmen. Ein Körper schwimmt, d.h. er verbleibt auf der Oberfläche einer Flüssigkeit. Hierzu muß er soviel von ihrer Masse verdrängt haben, wie er selbst wiegt. Anders ausgedrückt kann die von der Schwerkraft angezogene Körpermasse an diesem Punkt nicht genug Kraft ausüben, um noch mehr von der Flüssigkeit zu verdrängen. Physikalisch wird dies detaillierter erklärt in "Auftrieb" und "Archimedisches Prinzip". Körper, die als hinreichend große Hohlform ausgeführt sind, können trotz größeren spezifischen Gewichts soviel Flüssigkeit verdrängen, daß sie im schwimmenden Zustand verbleiben (solange die Flüssigkeit nicht in den Hohlraum eindringt). Aus diesem Grund können Schiffe und Pontons aus dem weit schwereren Stahl und Beton auf dem Wasser schwimmen.

Schwimmen als Fortbewegungsart

Schwimmen als die Fortbewegung von Lebewesen im Wasser erfolgt durch gezielte Bewegung des ganzen Körpers oder seiner Gliedmaßen. Schlangen und Delfine können sich durch wellenförmige Körperbewegungen durchs Wasser bewegen, Fische erzeugen ihren horizontalen Vortrieb durch Wedelbewegungen mit der Schwanzflosse, Kopffüßer nutzen das Rückstoßprinzip zum Vortrieb. Der Mensch bewegt seine Gliedmaßen in einer Weise, die ihn im Wasser in die gewünschte Richtung trägt. Durch häufige Ausübung haben sich besonders effiziente Arten von Schwimmbewegungen herausgebildet, die vor allem im Schwimmsport als "Schwimmstile" bekanntgeworden sind. Die Fortbewegung im Wasser beinhaltet nicht unbedingt den Verbleib auf deren Oberfläche, wie am Beispiel von Fischen ersichtlich ist, erfordert aber in jedem Fall, daß die Bedingung des Gewichtsausgleichs zumindest annähernd erfüllt ist. Ein geringfügiger Trend zum Absinken bzw. Untergehen kann dadurch ausgeglichen werden, daß die Schwimmbewegungen nicht nur horizontal sondern auch gegen das Absinken schräg nach "oben" gerichtet werden. Im Extremfall kann ein Lebewesen mit sehr schnellen Beinbewegungen auch "auf dem Wasser wandeln" wie das Beispiel der "Jesus-Christus-Echse" (Basiliscus basiliscus) zeigt. Schwimmen ist für den Menschen eine beliebte Freizeitbeschäftigung in natürlichen Gewässern wie Meeren, Seen und Flüssen sowie auch speziell dafür gebauten Schwimmbädern und Swimmingpools. Für einige Menschen gehört das Schwimmen zur beruflichen Tätigkeit wie etwa für Rettungsschwimmer, Kampfschwimmer und Taucher.

Schwimmtechnik des Menschen

Da der menschliche Körper zu etwa 70 Prozent aus Wasser besteht und zudem auch mit der Lunge einen luftgefüllten Hohlraum hat, besitzt er etwa das gleiche Gewicht wie das von ihm verdrängte Wasser. Der Rumpf mit seinem höherem Fett- und relativ geringen Muskelanteil, sowie der luftgefüllten Lunge, neigt zum eigenständigen Schwimmen, während die Beine und der Kopf mit ihren hohen Muskel- und Knochenanteilen eher zum Absinken neigen. Das Problem für den Menschen beim Schwimmen ist daher weniger der Verbleib an der Oberfläche als die überlebenswichtige Freihaltung der Atemwege während des Aufenthalts im Wasser. Im einfachsten Fall genügt ein unkoordiniertes Strampeln mit den Beinen zusammen mit Paddelbewegungen der Arme oder "Wassertreten", um den Kopf über Wasser zu halten und mehr oder weniger vorwärts zu kommen. Bestimmte Bewegungen erwiesen sich jedoch als effektiver und weniger kraftraubend, so daß sich mit der Zeit mehrere besondere "Schwimmstile" des Menschen herausbildeten, die in mehr oder weniger zahlreichen individuellen Abwandlungen benutzt werden. Die einfachste Art ist das Brustschwimmen, das mit dem brustseitig flach im Wasser liegenden Körper und dem hochgehaltenen Kopf in der "Alltagsausführung" die ständige freie Atmung ermöglicht. Arme und Beine bewegen sich dabei paarweise im Gleichtakt, wobei die zunächst nach vorn gestreckten Arme eine rückwärts ziehende Bewegung und die Beine eine zusammenschlagende Grätschbewegung machen. Der Armzug erfolgt, während die Beine angewinkelt zum Rumpf geführt werden und der Grätschschlag erfolgt, während die Arme wieder nach vorn gestreckt werden. Hauptantrieb ist hier der Beinschlag. Trotz der abwechselnden Vortriebsbewegung von Bein- und Armpaaren zeigt der"Bruststil" eine ständig wiederkehrende Abbremsung und Beschleunigung der Vorwärtsbewegung aus, welche diesen Schwimmstil vergleichsweise uneffektiv sein lässt. Der erheblich effektivere Kraulstil entstand zuerst bei den wasserverbundenen Insulanern der Südsee. Statt des paarweisen Armzugs erfolgt ebenfalls bei Brustlage ein wechselseitiger Armzug, der den größten Anteil an der Antriebserzeugung hat. Zudem werden die Arme nicht unter, sondern kraftsparend über Wasser wieder nach vorn zur neuerlichen Zugbewegung geführt. Zur Stabilisierung der horizontalen Wasserlage kommen wechselseitige Paddelschläge der gestreckten Beine hinzu. Das überwasserhalten des Kopfes ist beim Kraulen jedoch mühsamer als beim Brustschwimmen. Geübte Schwimmer lassen u.a. deshalb das Gesicht während des Schwimmens im Wasser, wobei nur zur Einatmung beim Abschluss eines Armzuges Mund und Nase seitlich aus dem Wasser gedreht werden. Auf langen Strecken ist "Kraulen" der ökonomischste und schnellste Schwimmstil des Menschen. Beim Rückenschwimmen mit rückenseitiger Flachlage im Wasser bleibt das Gesicht ohne besondere Anstrengung ständig oberhalb des Wasserspiegels. Die Arme werden dabei entweder paarweise oder wechselweise über den Kopf und über Wasser nach vorn geführt und vollführen eine Zugbewegung bis auf Hüfthöhe unter Wasser. Bei paarigem Armzug erfolgt ein Grätsch-Beinschlag wie beim Brustschwimmen ("Altdeutsch Rücken"), bei wechselweisem Armzug ein Paddelbeinschlag wie beim Kraulschwimmen. Für das rein sportliche Schwimmen sind diese "Basis-Schwimmarten" erheblich weiter verfeinert und variiert worden. Eine rein sportlich geprägte Schwimmart ist der Schmetterlingsstil, zeitweilig auch Delfinstil genannt. Er ähnelt in seiner Anfangsvariante mit einem Grätschbeinschlag dem Bruststil, jedoch wird der Oberkörper so weit aus dem Wasser gehoben, daß die Arme nach einem Zug über der Wasserfläche schnell und ohne Bremswirkung nach vorn zum neuerlichen Zug geführt werden. In der modernen Ausführung werden die Beine gestreckt und geschlossen gehalten und vollführen zusammen mit dem Rumpf eine vertikale Schlängelbewegung wie sie bei Delfinen zu beobachten ist. Es ist nach Freistil der zweitschnellste Schwimmstil des Menschen, jedoch so kraftraubend, daß er nur über relativ kurze Strecken durchgehalten wird.

Schwimmen und Gesundheit

Babyschwimmen
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Babyschwimmen
Schwimmen wird zu den gesündesten Freizeitbetätigungen gezählt und gilt auch als Sportart mit geringem Verletzungsrisiko. Durch den Auftrieb im Wasser wird der Körper unterstützt und die Belastung für die Gelenke und Knochen deutlich verringert. Dies lässt Bewegungen zu, die bei Betätigungen außerhalb des Wassers wegen der Belastungen und der Gleichgewichtshaltung unterlassen werden. Das Herz wird bei mäßiger Bewegung entlastet, da der Wasserdruck den venösen Rückstrom erleichtert. Darüber hinaus wirkt die Wassertemperatur anregend auf den Kreislauf. Beim Schwimmen werden fast alle Muskeln beansprucht, wobei die Arme und der Oberkörper stärker trainiert werden. Allerdings hängt die Verteilung auch vom jeweiligen Schwimmstil ab. Schwimmen ist eine aerobe Tätigkeit, bei der die Muskeln konstant mit Sauerstoff versorgt werden. Schwimmen ist für Menschen in jedem Lebensalter geeignet. Für kleine Kinder gibt es spezielle Angebote, bei denen sie das Schwimmen lernen können, sog. Babyschwimmen.

Geschichte des Schwimmens

Das Schwimmen ist seit prähistorischen Zeiten bekannt. ältestes Zeugnis des Schwimmens ist ein Siegelzylinder aus Ton, der aus dem 9. bis 4. Jahrtausend v. Chr. stammt und in der "Höhle der Schwimmer" nahe von Wadi Sora in ägypten gefunden wurde. Aus griechischer und römischer Zeit sind Schwimmlehrer und Hilfsmittel wie Binsengürtel, luftgefüllte Schläuche oder Korkschwimmgürtel erwähnt. Um 310 v. Chr. wird von einer römischen Militärschwimmschule berichtet. Die Römer schwammen im Tiber oder in Fischteichen (Piscinae). In der Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 476 n. Chr.) entstanden größere Schwimmbecken (natationes) innerhalb der Thermen. Schriftliche Zeugnisse reichen bis 2000 v. Chr. zurück. Dazu gehören Gilgamesch, die Ilias und die Odyssee, Beowulf sowie die Bibel (Ezechiel 47:5, Apostel 27:42, Jesaja 25:11). 1538 erschien das erste bekannte Schwimmlehrbuch von Nikolaus Wynmann mit dem Titel Der Schwimmer oder ein Zwiegespräch über die Schwimmkunst. Johann Christoph Friedrich Guts Muths (* 1759; † 1839) begründete in seinem 1798 erschienenen "Kleinen Lehrbuch der Schwimmkunst zum Selbstunterricht" eine systematische Schwimmausbildung. Unter anderem empfiehlt er eine allmähliche Gewöhnung an das Wasser, Trockenübungen an Land sowie übungen mit dem Schwimmgürtel im Wasser. In der Folgezeit wurden zunächst die Trockenübungen an Land ausgebaut, ab 1810 fand der Schwimmunterricht als Massenunterricht, zunächst in Militärschwimmschulen, statt. Erst um 1925 gelang die Loslösung von der mechanistischen Sicht des Schwimmenlernens durch Kurt Wiessner. Dieser räumte der Wassergewöhnung wieder einen höheren Stellenwert ein und war ein Verfechter des gerätelosen Schwimmunterrichts. Statt mit Zählkommandos ließ er die Schüler die Bewegungsabläufe schwungvoll und von Anfang an im Wasser ausführen. Er gilt damit als Wegbereiter der modernen Schwimmausbildung.



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schwimmen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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