Erstellt am Juni 17, 2011 von admin


1. Die ehrenamtliche Arbeit der Berliner Sportlerinnen und Sportler ist ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag für die Stadt. Nicht zuletzt aus Wertschätzung für das Ehrenamt im Sport müssen öffentliche Sportanlagen auch weiterhin gemeinnützigen Vereinen kostenfrei zur Verfügung stehen. Bündnis 90/Die Grünen begrüßen es, dass die Vereine im Gegenzug in den letzten Jahren zunehmend Verantwortung für Sportstätten übernommen und ihr Angebot auch für Nicht-Vereinsmitglieder geöffnet haben.
2. Die öffentlichen Kassen sind leer, da ist es unredlich finanzielle Versprechungen zu machen. Bündnis 90/Die Grünen werden sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass kontinuierlich Finanzmittel für die Sanierung von Sportstätten bereitstehen. Intakte Schwimmbäder und Sportanlagen kommen auch dem organisierten Sport zugute.
3. Siehe dazu Frage 2
4. Jeder Euro aus dem Vereinsinvestitionsprogramm ist gut investiert, weil er durch das finanzielle und ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder ergänzt wird. Wie bei den öffentlichen Sportanlagen, gibt es auch bei den Vereinsanlagen einen hohen Sanierungsbedarf. Um diesen Missstand zu beheben fordern Bündnis 90/Die Grünen, dass nicht verwendete öffentliche Investitionsmittel gezielt eingesetzt werden um u.a. auch das Vereinsinvestitionsprogramm aufzustocken.
5. In Berlin wird es in den nächsten Jahren immer mehr Ganztagsschulen geben. Die ganztägige Betreuung bietet die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen neben einer gesunden Ernährung auch mehr Bewegung und Sport anzubieten. Eine Chance bei der Vereine und Schulen gleichermaßen profitieren – die Vereine können für ihr Sportangebot an den Schulen werben und die Schulen können mithilfe der Vereine den SchülerInnen in der Freizeit ein breites Sport- und Bewegungsangebot machen. Die Kooperation zwischen Vereinen und Schulen muss konsequent gefördert, ausgebaut und die Finanzierung angelehnt an das Programm „Schule und Verein“ sichergestellt werden.
6. Steigende Kosten bei gleichbleibender Höhe der öffentlichen Zuwendungen belasten die Sportvereine und auch freie Träger, was die wichtige gesellschaftliche Arbeit dieser Organisationen erschwert und über die Jahre auch deutlich einschränkt. Bündnis 90/Die Grünen haben dieses Problem erkannt und auch regelmäßig auf die politische Agenda gesetzt. Einen gewissen finanziellen Ausgleich gibt es jetzt im Rahmen des Bildungs- und Teilhabegesetzes. Danach werden für sozial benachteiligte Kinder auch Sportaktivitäten in der Freizeit bezuschusst, was auch den Vereinen zugute kommt.
7. Sport ist unverzichtbarer Bestandteil des Unterrichtsangebots an den Schulen. Berlin hat die verpflichtend vorgeschriebenen drei Wochenstunden Sportunterricht von der 1. bis zur 10. Klasse. Der Anspruch auf Sportunterricht darf aber nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern muss durch ausreichend fachkundiges Personal auch angeboten werden. Dass Sportunterricht aufgrund fehlender LehrerInnen oder baulicher Mängel der Sporthallen ausfällt, wird von uns nicht akzeptiert.
8. Berlin braucht eine vielfältige Sport-, Spiel- und Bewegungskultur, wobei dem Breitensport als einem Angebot für alle unser Hauptaugenmerk gilt. Gleichwohl unterstützen wir den Spitzensport als einen Pfeiler des organisierten Sports. Die mit Asbest belastete Poelchau-Oberschule stellt unabhängig von der Förderung des Spitzensports ein besonderes Problem dar. Bündnis 90/Die Grünen fordern, dass alle Berliner Schüler und Schülerinnen in einem sicheren und gesunden Umfeld lernen sollen – die asbestbelastete Poelchau-Oberschule bietet diese Voraussetzungen nicht. Kurzfristig muss sichergestellt werden, dass die SchülerInnen und das Schulpersonal aus den asbestbelasteten Räumen ausziehen können und sportstättennah eine Lösung gefunden wird, um die Sportschule langfristig zu erhalten.
9. Die Förderung der Gesundheit soll zu einem Schwerpunkt künftiger bündnisgrüner Politik für die Stadt werden. Dabei gilt für uns, dass Vorbeugen ebenso wichtig ist wie das Heilen von Krankheiten. Eine besondere Herausforderung stellt dabei der sich in den nächsten Jahren vollziehende demografische Wandel, hin zu einer immer älter werdenden Gesellschaft dar. Bündnis 90/Die Grünen werden ein Landes-Präventionsprogramm initiieren, das die Gesundherhaltung in den Vordergrund stellt. Das Programm kann natürlich nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn alle Beteiligten – BürgerInnen, Organisationen, Krankenkassen, Sportvereine und Viele mehr – sich einbringen. Wir werden die Kooperation allen anbieten und auch einfordern.
10. Wir freuen uns, dass das ehemalige Flugfeld Tempelhof jetzt allen BerlinerInnen für Sport, Spiel und Bewegung zur Verfügung steht. Schon im März 2009 haben Bündnis 90/Die Grünen den rot-roten Senat aufgefordert, die Sport- und Freizeitanlagen am Columbiadamm und an der Oderstraße für die Öffentlichkeit zu öffnen. Wir begrüßen es, dass die Turngemeinde in Berlin für den Columbia-Sportpark Verantwortung übernimmt und die Flächen den Vereinsmitgliedern und allen anderen bewegungsfreudigen BerlinerInnen zur Verfügung stehen. Die geplanten Fußballfelder müssen zügig gebaut werden, damit Türkiyemspor und viele andere SportlerInnen dort ihre sportliche Heimat finden können.
11. Menschen mit Behinderung sind einerseits KonsumentInnen sportlicher Veranstaltungen, andererseits sind sie aktive Sportlerinnen und Sportler. Um behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen ist die Inklusion d.h. sind gemeinsame Sportaktivitäten von behinderten und nichtbehinderten SportlerInnen zu ermöglichen und zu fördern. Eine Herausforderung, der sich auch alle Sportorganisationen stellen müssen. Eine wichtige Voraussetzung zur gleichberechtigten Teilhabe der Menschen mit Behinderung am Sportleben ist die umfassende Barrierefreiheit von öffentlichen Sportstätten. Darüber hinaus werden wir Ausbildungslehrgänge für Pädagogen fördern, die diese befähigen Menschen mit verschiedener Behinderung bei Sportaktivitäten zu unterstützen.
Erstellt am Juni 17, 2011 von admin

1. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den 2.200 Berliner Sportorganisationen stellen ihre Dienste für die Menschen in unserer Stadt überwiegend ehrenamtlich zur Verfügung. Fast 60.000 Ehrenamtliche sorgen so für Sport-, Gesundheits-, Bildungs- und Integrationsangebote, die 580.000 Mitgliedern und weiteren 200.000 Mitbürgern zugute kommen.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um dieses Engagement zukünftig finanziell, durch Verwaltungsvereinfachungen und durch kostenlose Zurverfügungstellung von Sportanlagen zu fördern?
Die LINKE wird wie bisher auch für die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Sportanlagen eintreten. Für Ehrenamtliche sollten Möglichkeiten der stärkeren Anerkennung ihrer Tätigkeit geprüft werden, z. B. durch freie Fahrt mit der BVG für InhaberInnen des Ehrenamts- Passes. Der Ehrenamts-Pass sollte darüber hinaus zum ermäßigten Eintritt in öffentlichen Einrichtungen, wie Theater, Museen und Schwimmhallen etc. berechtigen. Ausnahmen zum kostenfreien Parken für ehrenamtlich Tätige in Parkraumbewirtschaftungsgebieten müssen durch Sondervereinbarungen ermöglicht werden.
2. Der organisierte Sport in Berlin bedarf zur Sicherung seines vielfältigen Angebots auch künftig der Kontinuität in der finanziellen Förderung durch das Land. Dabei ist eine von den Zufälligkeiten des Glücksspielmarktes unabhängige Sportförderung zukünftig sicherzustellen.
Ist Ihre Partei bereit, die notwendige Sportförderung zu sichern und mit dem Landessportbund Berlin und seinen Mitgliedsorganisationen einen “Solidarpakt Sport” in Analogie zu dem Beispiel des Landes Baden-Württemberg abzuschließen?
DIELINKE hat dazu bereits Vorschläge gemacht (s. “Sport in Berlin” Jan./ Febr.2011). Wir schlagen vor, die Verteilung der DKLB- Mittel einer Evaluierung zu unterziehen. Ein Ergebnis könnte sein, die fest gebundenen Mittel anteilig für den Sport zu erhöhen und frei verfügbare Mittel zu reduzieren. Eine weitere Chance zur Sicherung der Sportförderung wird durch DIE LINKE in der zweckgebundenen Verteilung von Mehreinnahmen aus der Spielbank, wie sie zukünftig durch die veränderte Gesetzgebung erfolgen, gesehen. Ein Solidarpakt mit dem Sport bietet gute Chancen einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Land und Landessport.
3. Sportstätten sind Grundlage allen Sporttreibens in unserer Stadt. Da ein Großteil der Berliner Sportstätten sanierungsbedürftig ist und eine Vielzahl von Kunstrasenfeldern erneuert werden muss, besteht die Verpflichtung, eine kontinuierliche Instandhaltung sicherzustellen. Allein der dringend notwendige Austausch von 30 Kunstrasenfeldern wird in den nächsten fünf Jahren ca. 18 Mio. Euro an Kosten verursachen.
Wird Ihre Partei das Sportanlagen-Sanierungsprogramm, das zurzeit nicht ausreichend ausfinanziert ist, bedarfsgerecht ausstatten?
Bei einem festgestellten Gesamtbedarf von rd. 89,5 Mio. € muss das Sportanlagensanierungsprogramm fortgeführt werden, allein schon deswegen, damit der Sanierungsbedarf nicht weiter anwächst und die öffentlichen Sportanlagen in einem akzeptablen Zustand gehalten bzw. genutzt werden können. Eine Aufstockung wäre wünschenswert. Das Problem des Sanierungsstaus besteht aber leider in vielen Bereichen der städtischen Infrastruktur. DIE LINKE wird im Rahmen des finanziell Möglichen alles tun, um einen rascheren Sanierungsfortschritt zu ermöglichen.
4. Sportvereine tragen mit eigenen oder gepachteten Sportanlagen dazu bei, die Sportstättensituation zu verbessern. Durch Errichten und Betreiben der Anlagen wird das Land bei den Investitionskosten und den Folgekosten entlastet. Das entsprechende Förderprogramm des Landes ist in den letzten Jahren unverständlicherweise um 75 Prozent reduziert worden.
Wie steht Ihre Partei dazu, das sogenannte Vereinsinvestitionsprogramm, das zurzeit lediglich mit 2 Mio. Euro p. a. ausgestattet ist, zukünftig zu verdoppeln?
Das Vereinsinvestitionsprogramm ist eine wichtige Maßnahme, um Vereine zu unterstützen. Auch hier ist eine Wiederaufstockung anzustreben – dies in Abwägung mit anderen Investitionserfordernissen im Lande Berlin durchzusetzen ist allerdings schwierig. Daher sollte die Verteilung der zu knappen Mittel sowohl sportpolitischen Schwerpunktsetzungen folgen, als auch den Bedarfen der Bezirke und Sportvereine Rechnung tragen.
5. Sportvereine haben sich zu einem bedeutenden Kooperationspartner für Berlins Schulen entwickelt und nehmen wichtige Aufgaben in der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern wahr. Sie beteiligen sich mit 780 Sportangeboten an 330 Schulen an der öffentlich verantworteten Bildung und Erziehung junger Menschen in Berlin. Der Bedarf für die Unterstützung der Zusammenarbeit an Grundschulen ist höher als die etatisierten Mittel und insofern nicht ausfinanziert. Darüber hinaus liegt das Honorar für qualifizierte Übungsleiter und Trainer an den Grundschulen mit 6,50 Euro pro Unterrichtseinheit unter den zurzeit in der öffentlichen Diskussion stehenden Mindestlohnsätzen.
Wird Ihre Partei das Kooperationsprogramm “Sport und Schule” erweitern und werden Sie sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Grundschulen einsetzen?
Ja, DIE LINKE hält eine Erweiterung des Kooperationsprogramms mit Schulen für sinnvoll und notwendig. Voraussetzung dafür ist, dass die Schulen mit Konzepten und engagierten Lehrkräften die Integration in den schulischen Alltag vorantreiben. Hierfür muss bei den Schulen noch stärker geworben werden. Die Finanzierung der Übungsleiter sollte auch im Grundschulbereich den Verfahren an den Sekundarschulen angeglichen werden.
6. Für langfristige Integrationsbemühungen bietet der Sport mit seinen weitreichenden individuellen Chancen und sozialen Möglichkeiten ein wichtiges Unterstützungsinstrument. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie Kinder mit Migrationshintergrund erhalten im organisierten Sport Teilhabe- und Bildungschancen. Durch die sportlichen Angebote wird die persönliche Entwicklung junger Menschen gefördert. Trotzdem bleiben die Zuwendungen des Landes seit Anfang der 90er Jahre konstant, so dass Tarifsteigerungen im Personalbereich und Energiekostenerhöhungen zu Lasten der direkten Projektarbeit gehen. Eine erfolgreiche Arbeit kann bei diesen Bedingungen nicht mehr weitergeführt werden.
Ist Ihre Partei bereit, in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Tätigkeitsfeld zukünftig eine verbesserte Förderung zu gewährleisten?
Eine bessere Förderung ist wünschenswert. Dabei ist es notwendig, sowohl nach konkreten Möglichkeiten besserer Fördermöglichkeiten zu suchen, als auch innerhalb des Sports zu schauen, ob die zur Verfügung stehenden Mittel richtig eingesetzt werden oder ob es sinnvoll erscheint, bezogen auf dieses Tätigkeitsfeld stärkere Prioritäten zu setzen.
7. Bildung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Dazu gehört nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern auch die motorische Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dies gilt in besonderem Maße für den Grundschulbereich.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um die dritte Sportstunde zu sichern und den Anteil ausgebildeter Sportpädagogen in der Primarstufe zu erhöhen?
Die dritte Sportstunde stand im Land Berlin nie zur Disposition. DIE LINKE wird auch weiterhin daran festhalten. Auch in der Grundschule sind ausgebildete SportlehrerInnen unbedingt notwendig. Dem müssen die Angebote im Studium künftig stärker Rechnung tragen. Die Möglichkeiten junge, gut ausgebildete LehrerInnen in den Berliner Schuldienst zu übernehmen wollen wir ebenso verbessern, wie auch die Fortbildungsmöglichkeiten von Grundschullehrern für den Sportunterricht erweitern.
8. Sportverbände und -vereine bieten die Grundlage für Wettkampf-, Leistungs- und Spitzensport. Um sportliche Höchstleistungen zu erbringen benötigen Berlins sportliche Talente eine umfassende Unterstützung und Förderung in Schule und Training. Deshalb sind die weitere Entwicklung der drei “Eliteschulen des Sports” und die langfristige Finanzierung qualifizierter Trainer unabdingbar für eine weitere erfolgreiche Entwicklung des Nachwuchsleistungssports in unserer Stadt.
Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Eliteschulen des Sports zu sichern, den Umzug der Poelchau-Schule in den Olympiapark in die Investitionsplanung aufzunehmen und die Finanzierung von hauptamtlichen qualifizierten Trainern in ausreichendem Umfang zu gewährleisten?
Ja, dafür steht DIE LINKE. Wir halten am Fortbestand der Poelchau Schule als Sportschule fest. Dafür müssen Bedingungen geschaffen werden, unter denen die Schule eine langfristige Perspektive hat. Wir haben kein Verständnis dafür, dass der Bezirk Charlottenburg das Problem der Asbestbelastung über viele Jahre ausgesessen und damit dessen Behebung verzögert hat. Das erschwert nun eine schnelle Lösung. Fest steht aber: Die Schülerinnen und Schüler dürfen nicht die Leidtragenden dieses Handelns sein.
9. Sport und Bewegung spielen nachweislich eine zentrale Rolle bei der Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit. Gesundheitsorganisationen, Krankenkassen und Sozialeinrichtungen kooperieren deshalb in zunehmendem Maße mit Vereinen und Verbänden. Bei der Umsetzung von Angeboten für die Berliner Bevölkerung stoßen Vereine auf eine mangelhafte Kooperationsbereitschaft der für die Sportstättenvergabe verantwortlichen Berliner Einrichtungen. Dies betrifft Präventions- und Rehabilitationssport sowie Sport für Menschen mit Behinderungen.
Ist Ihre Partei bereit, darauf einzuwirken, dass zukünftig eine effizientere Zusammenarbeit im Sportgesundheitssektor gewährleistet werden kann?
DIE LINKE wird sich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten dafür einsetzen, die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitssektor zu verbessern. Dabei sehen wir die Notwendigkeit, dass Krankenkassen verstärkt auch in die Finanzierung von präventivem Sport einbezogen werden. Die zusätzliche Nutzung öffentlicher Sportstätten durch Träger des (kommerziellen) Gesundheitssports muss angesichts eines hohen Bedarfs an Sportstätten in den Innenstadtbezirken durch die freien Träger des Sports neu geregelt werden.
10. Mit der Schließung des Flughafens Tempelhof bestehen einzigartige Möglichkeiten, eine an den Bürgerbedürfnissen ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik auf dem Tempelhofer Feld umzusetzen. Die angrenzenden Bezirke haben unter anderem eine große Unterversorgung an Sportstätten. Der LSB fordert deshalb die Errichtung von zwölf Sportplätzen und einer Drei-Feld-Sporthalle.
Welche Forderung wird Ihre Partei zur Gestaltung des Areals des Tempelhofer Feldes erheben und in welchem Umfang und Zeitraum sollen die geforderten Sportanlagen dort errichtet werden?
DIE LINKE steht dafür, alle Interessierten, also auch sportlich Aktive, in die Planungen zum Tempelhofer Feld einzubeziehen. Dabei sehen wir für die Errichtung von gendergerechten Sportanlagen in Tempelhof gute Möglichkeiten. Dass Sport für die kommende Nutzung in allen Facetten eine große Rolle spielt, ist für DIE LINKE ganz selbstverständlich. Dabei sollte nicht die Anzahl der wettkampfgerechten Sportflächen entscheidend sein, sondern die Vielfalt ihrer Nutzungsmöglichkeiten, sowie der unkomplizierte Zugang. Sportarten, die durch den Vereinssport traditionell weniger angeboten werden, aber auch Trendsportarten sollten hier in Tempelhof Chancen zur Entfaltung gegeben werden. Den Bau einer Sporthalle unterstützen wir.
11. ”Um behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen”, so heißt es in der UN-Konvention, Art. 30, Abs. 5 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es wurde von der Bundesregierung ratifiziert und trat 2009 in Kraft.
Welche Maßnahmen wird Ihre Partei ergreifen, um im Land Berlin behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Sportaktivitäten zu ermöglichen?
DIE LINKE dringt schon jetzt und auch künftig darauf, dass bei Sanierungsmaßnahmen alle Sportflächen, also auch Bäder, Stadien und Sporthallen, schrittweise barrierefrei umgestaltet werden. Der Zugang zu Austragungsstätten des Sports muss auch für Menschen mit Behinderung möglich sein. Gleichberechtigte Teilhabe am Sport bedeutet sowohl eigenes aktives Betätigen als auch gleichberechtigtes Besuchen von Großveranstaltungen des Sports als Zuschauer. Für beides sind die Voraussetzungen zu verbessern.
Erstellt am Juni 17, 2011 von admin


1. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den 2.200 Berliner Sportorganisationen stellen ihre Dienste für die Menschen in unserer Stadt überwiegend ehrenamtlich zur Verfügung. Fast 60.000 Ehrenamtliche sorgen so für Sport-, Gesundheits-, Bildungs- und Integrationsangebote, die 580.000 Mitgliedern und weiteren 200.000 Mitbürgern zugute kommen.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um dieses Engagement zukünftig finanziell, durch Verwaltungsvereinfachungen und durch kostenlose Zurverfügungstellung von Sportanlagen zu fördern?
Antwort:
Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des Vereinssports. Es gehört daher zu einer der dringendsten Aufgaben der Sportpolitik das Ehrenamt attraktiver zu gestalten und eine bessere Vereinbarkeit mit dem Beruf zu ermöglichen. Neben Vergünstigungen oder kostenloser Nutzung von Einrichtungen durch eine Ausweitung der Ehrenamtskarte sind hier auch steuerrechtliche Vorteile möglich. Das diesbezügliche Steuerrecht obliegt aber dem Bund. Die dortigen Koalitionspartner der FDP zeigen im Bereich der Steuervereinfachung etc. leider nur wenig Bewegung.
2. Der organisierte Sport in Berlin bedarf zur Sicherung seines vielfältigen Angebots auch künftig der Kontinuität in der finanziellen Förderung durch das Land. Dabei ist eine von den Zufälligkeiten des Glücksspielmarktes unabhängige Sportförderung zukünftig sicherzustellen.
Ist Ihre Partei bereit, die notwendige Sportförderung zu sichern und mit dem Landessportbund Berlin und seinen Mitgliedsorganisationen einen “Solidarpakt Sport” in Analogie zu dem Beispiel des Landes Baden-Württemberg abzuschließen?
Antwort:
Wer sich in den Erfolgen der Berliner Sportler und Sportlerinnen sonnen möchte, muss auch für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen. Eine nachhaltige Sportförderung setzt eine langfristige Planbarkeit voraus. Die FDP begrüßt daher den Vorstoß den Umfang der Förderung von den Einnahmen aus dem Glücksspiel zu lösen. Die Abhängigkeit der Sportförderung von den Glücksspieleinnahmen muss beendet werden. Es ist absurd, wenn aus Gründen der Suchtprävention der Glückspielmarkt beschränkt werden soll und auf der anderen Seite aus Gründen der Sportförderung eigentlich ein Anstieg wünschenswert wäre. Der von der ehemals bürgerlich-liberalen Koalition in Baden- Württemberg beschlossene Solidarpakt Sport ist daher eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen. Ein anderer Weg ist das von der FDP vorgeschlagene Konzessionsmodell für den Glücksspielmarkt. Die Höhe der Konzessionsgebühren wäre unabhängig vom Umsatz und über den Zeitraum der Konzession zu zahlen, so dass die Sportförderung gesichert wäre, ohne dass es zu einer direkten Abhängigkeit des Sports vom Glücksspielmarkt kommen würde.
3. Sportstätten sind Grundlage allen Sporttreibens in unserer Stadt. Da ein Großteil der Berliner Sportstätten sanierungsbedürftig ist und eine Vielzahl von Kunstrasenfeldern erneuert werden muss, besteht die Verpflichtung, eine kontinuierliche Instandhaltung sicherzustellen. Allein der dringend notwendige Austausch von 30 Kunstrasenfeldern wird in den nächsten fünf Jahren ca. 18 Mio. Euro an Kosten verursachen.
Wird Ihre Partei das Sportanlagen-Sanierungsprogramm, das zurzeit nicht ausreichend ausfinanziert ist, bedarfsgerecht ausstatten?
Antwort:
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Zurückstellung von dringenden Sanierungsmaßnahmen im Ergebnis zu steigenden Kosten führen und somit nachteilig für den Landeshaushalt sind. Zu einer Sportstättensanierung gehört es auch, dass bei den Sanierungsmaßnahmen die aktuellen Entwicklungen berücksichtigt werden und die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Sportanlagen z.B. auch vom selbstorganisierten Sport oder von behinderten Menschen mitgenutzt werden können. Auch, wenn durch das Konjunkturprogramm des Bundes zusätzlich finanzielle Mittel für die Sportanlagensanierung zu Verfügung standen ist der Rückstau noch immer erheblich. Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass dieser Rückstau weiter abgebaut wird.
4. Sportvereine tragen mit eigenen oder gepachteten Sportanlagen dazu bei, die Sportstättensituation zu verbessern. Durch Errichten und Betreiben der Anlagen wird das Land bei den Investitionskosten und den Folgekosten entlastet. Das entsprechende Förderprogramm des Landes ist in den letzten Jahren unverständlicherweise um 75 Prozent reduziert worden.
Wie steht Ihre Partei dazu, das sogenannte Vereinsinvestitionsprogramm, das zurzeit lediglich mit 2 Mio. Euro p. a. ausgestattet ist, zukünftig zu verdoppeln?
Antwort:
Die FDP begrüßt das Vereinsinvestitionsprogramm und wird sich auch weiterhin für eine angemessene Ausstattung einsetzen. Die letzten Haushaltsberatungen haben jedoch gezeigt, dass die Vereine häufig nicht in der Lage sind die notwendigen Eigeninvestitionen aufzubringen, so dass aus diesem Grund die Mittel des Vereinsinvestitionsprogramms in den letzten Jahren nicht vollständig ausgeschöpft wurden Kann der Bedarf aus den bestehenden Mitteln künftig jedoch nicht gedeckt werden, wird die FDP eine Ausweitung der Mittel unterstützen.
5. Sportvereine haben sich zu einem bedeutenden Kooperationspartner für Berlins Schulen entwickelt und nehmen wichtige Aufgaben in der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern wahr. Sie beteiligen sich mit 780 Sportangeboten an 330 Schulen an der öffentlich verantworteten Bildung und Erziehung junger Menschen in Berlin. Der Bedarf für die Unterstützung der Zusammenarbeit an Grundschulen ist höher als die etatisierten Mittel und insofern nicht ausfinanziert. Darüber hinaus liegt das Honorar für qualifizierte Übungsleiter und Trainer an den Grundschulen mit 6,50 Euro pro Unterrichtseinheit unter den zurzeit in der öffentlichen Diskussion stehenden Mindestlohnsätzen.
Wird Ihre Partei das Kooperationsprogramm “Sport und Schule” erweitern und werden Sie sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Grundschulen einsetzen?
Antwort:
Die FDP setzt sich für eine stärkere Eigenverantwortung von Schulen ein. Zu dieser Eigenverantwortung gehört es auch, dass die Schulen Kooperationen mit Dritten schließen können. Der Ausbau der Ganztagsschulen wird zwangsläufig zu einem veränderten Freizeitverhalten der Schüler führen, so dass eine Kooperation mit Schulen auch im Interesse der Sportvereine liegt. Die FDP setzt sich dafür ein, dass die Schulen mit eigenen finanzielle Mitteln ausgestattet werden, um eigene Schwerpunktsetzungen vornehmen zu können. Es ist befremdlich, dass der rot-rote Senat nicht bereits vor Einführung der Ganztagsschule notwendige Konzepte entwickelt hat die zusätzliche Schulzeit auch mit Inhalten zu füllen. So waren es die Fraktionen von CDU, Grüne und FDP die im Januar 2009 mit einer Sportkonferenz zum Thema “Sport in Ganztagsschulen” die Notwendigkeit von zusätzlichen Kooperationen aufgezeigt haben.
6. Für langfristige Integrationsbemühungen bietet der Sport mit seinen weitreichenden individuellen Chancen und sozialen Möglichkeiten ein wichtiges Unterstützungsinstrument. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie Kinder mit Migrationshintergrund erhalten im organisierten Sport Teilhabe- und Bildungschancen. Durch die sportlichen Angebote wird die persönliche Entwicklung junger Menschen gefördert. Trotzdem bleiben die Zuwendungen des Landes seit Anfang der 90er Jahre konstant, so dass Tarifsteigerungen im Personalbereich und Energiekostenerhöhungen zu Lasten der direkten Projektarbeit gehen. Eine erfolgreiche Arbeit kann bei diesen Bedingungen nicht mehr weitergeführt werden.
Ist Ihre Partei bereit, in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Tätigkeitsfeld zukünftig eine verbesserte Förderung zu gewährleisten?
Antwort:
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass dem Sport vielfach eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung gesellschaftlicher Probleme zukommt. Neben der Bekämpfung von Übergewicht bei Kindern und der damit oftmals verbundenen Bewegungsarmut soll der Sport auch verstärkt bei der Integration von Migranten unterstützen. Diesen Aufgaben können die Sportvereine jedoch nur dann gerecht werden, wenn sie die notwendige Unterstützung erhalten. Das Bildungspaket der Bundesregierung , in Fortsetzung des Programms “Kids in die Clubs” kann nur ein erster Teilschritt sein.
7. Bildung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Dazu gehört nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern auch die motorische Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dies gilt in besonderem Maße für den Grundschulbereich.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um die dritte Sportstunde zu sichern und den Anteil ausgebildeter Sportpädagogen in der Primarstufe zu erhöhen?
Antwort:
Die FDP setzt sich wie in der Vergangenheit für eine Stärkung des Schulsports ein. Die langjährige Diskussion um die dritte Sportstunde hat sich durch den Ausbau der Ganztagsschulen und der Zunahme der Kooperationen mit Sportvereinen jedoch zum Teil erledigt. Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass die Schüler in Berlin durch die zusätzlichen Angebote der Ganztagsschule ein Sportangebot nutzen können, welches über die dritte Sportstunde hinaus geht. Sport ist jedoch mehr als nur Beschäftigung, so dass es geboten ist, dies durch geschultes Personal anzubieten.
8. Sportverbände und -vereine bieten die Grundlage für Wettkampf-, Leistungs- und Spitzensport. Um sportliche Höchstleistungen zu erbringen benötigen Berlins sportliche Talente eine umfassende Unterstützung und Förderung in Schule und Training. Deshalb sind die weitere Entwicklung der drei “Eliteschulen des Sports” und die langfristige Finanzierung qualifizierter Trainer unabdingbar für eine weitere erfolgreiche Entwicklung des Nachwuchsleistungssports in unserer Stadt.
Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Eliteschulen des Sports zu sichern, den Umzug der Poelchau-Schule in den Olympiapark in die Investitionsplanung aufzunehmen und die Finanzierung von hauptamtlichen qualifizierten Trainern in ausreichendem Umfang zu gewährleisten?
Antwort:
Die FDP hat sich im Berliner Abgeordnetenhaus in den letzten Jahren nicht nur dafür eingesetzt, dass der Umzug der Poelchau-Schule erfolgt, sondern dieser auch im Hinblick auf die Asbestbelastung deutlich beschleunigt wird. Die Aufnahme in den Investitionsplan wurde von Senat und der rot-roten Koalition bereits mehrfach angekündigt. Die FDP wird hier den Senat weiter treiben, um Schülern, Eltern und Lehrern endlich eine Perspektive zu geben und das Bauvorhaben prioritär zu behandeln.
9. Sport und Bewegung spielen nachweislich eine zentrale Rolle bei der Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit. Gesundheitsorganisationen, Krankenkassen und Sozialeinrichtungen kooperieren deshalb in zunehmendem Maße mit Vereinen und Verbänden. Bei der Umsetzung von Angeboten für die Berliner Bevölkerung stoßen Vereine auf eine mangelhafte Kooperationsbereitschaft der für die Sportstättenvergabe verantwortlichen Berliner Einrichtungen. Dies betrifft Präventions- und Rehabilitationssport sowie Sport für Menschen mit Behinderungen.
Ist Ihre Partei bereit, darauf einzuwirken, dass zukünftig eine effizientere Zusammenarbeit im Sportgesundheitssektor gewährleistet werden kann?
Antwort:
Im Gesundheitsbereich und insbesondere bei den Krankenkassen findet derzeit ein Umdenken dahingehend statt, dass die immer weiter steigenden Kosten durch eine Förderung der Prävention gestoppt werden können. Die FDP begrüßt diesen Ansatz. Die FDP sieht aber auch das Problem, dass vereinsfremde Angebote bei der Vergabe von Sportflächen benachteiligt werden. Die FDP fordert daher als ersten Schritt, dass alle Berliner Sportanlagen in einem Onlineportal erfasst werden, auf welchen auch eine Buchung freier Zeiten möglich ist. Der Vereinssport soll jedoch auch künftig vorrangig behandelt werden.
10. Mit der Schließung des Flughafens Tempelhof bestehen einzigartige Möglichkeiten, eine an den Bürgerbedürfnissen ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik auf dem Tempelhofer Feld umzusetzen. Die angrenzenden Bezirke haben unter anderem eine große Unterversorgung an Sportstätten. Der LSB fordert deshalb die Errichtung von zwölf Sportplätzen und einer Drei-Feld-Sporthalle.
Welche Forderung wird Ihre Partei zur Gestaltung des Areals des Tempelhofer Feldes erheben und in welchem Umfang und Zeitraum sollen die geforderten Sportanlagen dort errichtet werden?
Antwort:
In den Bezirken rund um das Gleisdreieck besteht akuter Mangel an Sportflächen. Es ist skandalös, dass der Sport aus grünen parteipolitischen Erwägungen nach 10 Jahren aus den Planungen am Gleisdreieck verschwunden ist. Sportanlagen auf dem Tempelhofer Feld sind dringend notwendig, jedoch als Ergänzung und nicht als Ersatz für die ursprünglich geplanten Sportanlagen am Gleisdreieck. Nach dem Fiasko am Gleisdreieck setzt sich die FDP dafür ein, dass der Sport frühzeitig und verbindlich in die Planungen eingebunden wird. Möglichkeiten der temporären Zwischennutzung auch für den Vereinssport müssen genutzt werden.
11. “Um behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen”, so heißt es in der UN-Konvention, Art. 30, Abs. 5 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es wurde von der Bundesregierung ratifiziert und trat 2009 in Kraft.
Welche Maßnahmen wird Ihre Partei ergreifen, um im Land Berlin behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Sportaktivitäten zu ermöglichen?
Antwort:
Die FDP fordert bei der Sanierung von Sportanlagen eine stärke Berücksichtigung der Interessen behinderter Menschen. Dies ist ein erster Schritt, um eine gleichberechtigte Teilnahme zu ermöglichen. Darüber hinaus muss der Behindertensport eine stärkere Akzeptanz in der Gesellschaft bekommen. Die Berichterstattung über die Erfolge der deutschen Mannschaft bei den Paralympics ist ein erster Anfang. Die FDP wird sich für eine stärkere Förderung gemeinsamer Sportveranstaltungen einsetzen, um den Behindertensport weiter in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Auch der Umstand, dass dem Behindertensport zugeordneten Sportarten wie z.B. Rollstuhlbasketball auch von Nichtbehinderten ausgeübt werden kann muss stärker in den Fokus rücken.
Erstellt am Juni 17, 2011 von admin


1. Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um dieses Engagement zukünftig finanziell durch Verwaltungsvereinfachungen und durch kostenlose Zu-rverfügungstellung von Sportanlagen zu fördern?
Wir wissen um die Leistungen der vielen Helfer, Trainer und Übungsleiter, die zu-meist ehrenamtlich mit einem außerordentlichen Engagement den Berliner Sport unterstützen. Deshalb haben wir uns im Abgeordnetenhauses in den letzten Haushaltsberatungen mit Erfolg dafür eingesetzt, dass die Übungsleiterpauschale erhöht wurde. Dennoch gibt es weiterhin großen Handlungsbedarf. Im Hinblick auf das ehrenamtliche Engagement muss sichergestellt werden, dass dies auch wei-terhin gefördert und nicht durch bürokratische Hürden unnötig erschwert wird. Hierzu ist es notwendig, dass z. B. bei der Anerkennung der Förderungswürdigkeit von Sportvereinen ein einstufiges Prüfungsverfahren etabliert wird.
Die kostenlose Zurverfügungstellung von Sportanlagen ist eine Grundvor-aussetzung für den Vereinssport. Dabei kommt es darauf an, dass Sportanlagen nicht nur in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, sondern auch den Qualitätserfordernissen der jeweiligen Nutzer genügen.
2. Ist Ihre Partei bereit, die notwendige Sportförderung zu sichern und mit dem LSB und seinen Mitgliedsorganisationen einen “Solidarparkt Sport” in Analogie zu dem Beispiel des Landes Baden-Württemberg abzuschließen?
Der Solidarpakt Sport ist auch für Berlin eine Option. Die große Herausforderung der nächsten Legislaturperiode wird darin bestehen, eine dauerhafte und berechenbare Finanzierung des Sports zu gewährleisten. Wir sind daher der Auffassung, dass die Sportförderung von dem bisherigen System der Finanzierung aus den DKLB-Mitteln losgelöst werden muss. Ziel muss es sein, eine dauerhafte und kalkulierbare Förderung des Sports durch das Land Berlin sicherzustellen.
3. Wird Ihre Partei das Sportanlagen-Sanierungsprogramm, das zurzeit nicht ausrei-chend finanziert ist, bedarfsgerecht ausstatten?
Die CDU setzt sich dafür ein, dass das Sportanlagen-Sanierungsprogramm aus-kömmlich finanziert wird. Die Bezirke müssen wieder selbstständig über die Verwendung der finanziellen Mittel für Sanierungsmaßnahmen an Schulen und Sportanlagen entscheiden können, wie es ein bewährtes Verfahren in der Vergangenheit war. Die Bezirke müssen finanziell so ausgestattet werden, dass dem baulichen Bedarf Rechnung getragen werden kann.
4. Wie steht Ihre Partei dazu, das sog. Vereinsinvestitionsprogramm, dass zurzeit mit lediglich 2 Mio. EUR p.a. ausgestattet ist, zukünftig zu verdoppeln?
Diese Forderung wird von uns massiv unterstützt. Im Abgeordnetenhaus haben wir seinerzeit die Reduzierung von 10 auf 2 Mio. EUR massiv kritisiert und in den letzten Haushaltsberatungen eine entsprechende Aufstockung beantragt. Darüber hinaus haben wir beantragt, dass auch Mittel aus dem Konjunkturpaket II ins Vereinsinvestitionsprogramm fließen. Somit hätte – verbunden mit dem Eigenanteil der Vereine – ein zusätzlicher Effekt zur wirtschaftlichen Belebung erzielt werden können.
5. Wird Ihre Partei das Kooperationsprogramm “Sport & Schule” erweitern und wer-den Sie sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Grundschu-len einsetzen?
Das Modell der Ganztagsgrundschule unterstützen wir. Allerdings muss das Koope-rationsprogramm “Sport & Schule” ausgeweitet werden. Wer die Ganztagsgrund-schule will, muss auch das Kooperationsprogramm auskömmlich finanzieren. Hierzu ist es erforderlich, die Rahmenbedingungen zu verbessern, in dem z. B. die Honorarsätze der Übungsleiter an das Niveau der Kooperationsmodelle mit den Oberschulen angepasst werden.
Zudem fordern wir, dass auch das Programm zur Kooperation zwischen Sekundar-schulen und Sport in die Verantwortung des LSB übertragen wird.
6. Ist Ihre Partei bereit, in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Tätigkeitsfeld zukünftig eine verbesserte Förderung zu gewährleisten?
Das Programm Kids in die Sportklubs war in diesem Bereich ein richtiger Schritt, der von uns ausdrücklich unterstützt wurde. Leider war der bürokratische Aufwand viel zu hoch. Inzwischen wurde dieses Projekt durch ein bundesweites ersetzt, in dem der Ansatz der Förderung verbessert wurde. Es wird darauf ankommen, die Teilhabe und die Bildungschancen der Benachteiligten in unserer Gesellschaft weiter zu verbessern und den bürokratischen Aufwand zu minimieren.
7. Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um die dritte Sportstunde zu sichern und den Anteil ausgebildeter Sportpädagogen in der Primarstufe zu erhöhen?
Im Abgeordnetenhaus haben wir mehrere Initiativen ergriffen, um sicherzustellen, dass die 3. Sportstunde dauerhaft erhalten bleibt und die Aktivitäten des Landes Berlin für den Schulsport mindestens in gleichem Maße weitergeführt werden. Ferner ist anzustreben, die Anzahl der ausgebildeten Sportpädagogen in der Primarstufe zu erhöhen.
Darüber hinaus ist es notwendig, auch über die Bezirksgrenzen hinaus Sportaktivitäten der Schüler(innen) zu unterstützen. Konkret geht es um die Organisation von landesweiten Sportveranstaltungen wie z. B. einem Landesstaffeltag. Um diese Veranstaltungen auch zukünftig durchführen zu kön-nen, ist es erforderlich, den an der Organisation beteiligten Lehrern entsprechende Freistunden zu gewähren.
8. Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für die Entwick-lung der Eliteschulen des Sports zu sichern, den Umzug der Poelchau-Oberschule in den Olympiapark in die Investitionsplanung aufzunehmen und die Finanzierung von hauptamtlich qualifizierten Trainern in ausreichendem Umfang zu gewährleisten?
Wir betrachten die Eliteschulen des Sports als einen festen und nicht zur Disposition stehenden Bestandteil der schulischen Bildung von Hochleis-tungssportlern. Dabei ist uns die Poelchau-Oberschule ein besonderes Anliegen, was sich anhand von der zahlreichen Parlamentsinitiativen belegen lässt. Zudem ist unser Sportpolitiker, Herr Statzkowski, seit mehreren Jahren in der Schulkonferenz tätig und nutzt jede Gelegenheit, auch bei öffentlichen Veranstaltungen, um die Interessen der Poelchau-Oberschule zu vertreten.
Aus gegebenem Anlass haben wir im Abgeordnetenhaus eine parlamentarische Initiative ergriffen, in der wir den Senat aufforderten, unverzüglich die organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Poelchau-Oberschule spätestens zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2011/12 in ein Containerdorf auf dem Olympiagelände umziehen kann.
Hinsichtlich der Finanzierung von hauptamtlich qualifizierten Trainern ist festzustellen, dass es in der Tat Problembereiche gibt, wie die Beispiele des Handballs und Modernen Fünfkampfs zeigen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass das Land Berlin in diesem Bereich weniger Vergütung für die Übungsleiter bietet als Brandenburg und somit einen massiven Standortnachteil schafft.
9. Ist Ihre Partei bereit, darauf einzuwirken, dass zukünftig eine effizientere Zusam-menarbeit im Sportgesundheitssektor geleistet werden kann?
Wir befürworten uneingeschränkt die Zusammenarbeit im Sportgesundheitssektor. Unabhängig davon müssen für den Gesundheits- und den Seniorensport vor allem tagsüber mehr gedeckte Sportanlagen bereit gestellt werden. An dieser Stelle be-steht ein dringender Handlungsbedarf, der gerade vor dem Hintergrund der demo-graphischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Äußerst kritisch sehen wir in diesem Zusammenhang die Entwicklung in einigen Berliner Bezirken, wo vermehrt Sportflächen und gedeckte Sportanlagen aufgegeben werden.
10. Welche Forderung wird Ihre Partei zur Gestaltung des Areals des Tempelhofer Feldes erheben und in welchem Umfang und Zeitraum sollen die geforderten Sportanlagen dort errichtet werden?
Die CDU hat sich stets für einen Weiterbetrieb des Flughafens Tempelhof mindes-tens bis zur Eröffnung von BBI ausgesprochen. Nichtsdestotrotz akzeptieren wir die gefällte Entscheidung und beteiligen uns konstruktiv an der Nachnutzungsdebatte.
Hinsichtlich der geplanten Sportflächen muss festgestellt werden, dass gerade in den innerstädtischen Bezirken ein Defizit an Sportanlagen besteht. Deshalb ist es außerordentlich bedauerlich, dass die zwei geplanten Sportplätze auf dem Gelände am Gleisdreieck nicht realisiert werden. So hat die Entwicklung von Sportflächen auf dem Gelände des Tempelhofer Feldes für uns eine hohe Priorität. Es ist notwendig, die ursprünglich geplanten 12 Sportanlagen auf diesem Gelände auch tatsächlich zu realisieren. Die gegenwärtigen Planungen sehen leider nur noch vier bis sechs Anlagen vor, was in Anbetracht des erwähnten Defizits in den umlie-genden Bezirken viel zu wenig ist. Zudem ist die Errichtung einer sog. Drei-Feld-Sporthalle erforderlich, um auch dem Defizit an gedeckten Sportanlagen zu begeg-nen.
11. Welche Maßnahmen wird Ihre Partei ergreifen, um im Land Berlin behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Sportaktivitäten zu ermöglichen?
Für uns ist es ein vordringliches Ziel, immer mehr Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Sport zu ermöglichen. So haben wir uns im Abgeordnetenhaus dafür eingesetzt, dass Menschen mit Behinderungen bzw. die entsprechenden Vereine mehr Nutzungsmöglichkeiten in den Bädern der Berliner Bäderbetriebe zur Verfügung gestellt bekommen. Darüber hinaus haben wir uns in den letzten Haushaltsberatungen mit Erfolg dafür eingesetzt, dass die Übungsleiterpauschale angehoben wurde, was aufgrund der gestiegenen Zahl von Sportlern dringend not-wendig war.
Dennoch gibt es in diesem Bereich großen Nachholbedarf. Noch ist nicht zu allen Sportanlagen ein barrierefreier Zugang möglich. Deshalb wird sich die CDU weiterhin dafür einsetzen, dass bei der baulichen Gestaltung der Anlagen in Zukunft noch mehr auf die Bedürfnisse der Behinderten eingegangen wird. Ziel muss es sein, behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am Sport zu ermöglichen.
Erstellt am Juni 17, 2011 von admin


1. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den 2.200 Berliner Sportorganisationen stellen ihre Dienste für die Menschen in unserer Stadt überwiegend ehrenamtlich zur Verfügung. Fast 60.000 Ehrenamtliche sorgen so für Sport-, Gesundheits-, Bildungs- und Integrationsangebote, die 580.000 Mitgliedern und weiteren 200.000 Mitbürgern zugute kommen.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um dieses Engagement zukünftig finanziell, durch Verwaltungsvereinfachungen und durch kostenlose Zurverfügungstellung von Sportanlagen zu fördern?
Die SPD Berlin will bürgerschaftliches Engagement noch stärker fördern. Wir halten am Erfolgsmodell Ehrenamtscard fest und wollen dieses weiter ausbauen. Gerade bei Jugendlichen werden wir öffentlich für ehrenamtliches Engagement werben. Ehrenamtliche Tätigkeit soll künftig auch bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen beim Land Berlin Berücksichtigung finden. Eine unbürokratische Unterstützung der Jugendlichen, z. B. durch Fahrtkostenreduzierung und Gebührenbefreiung, sind wichtige Elemente, um frühzeitig einen Sinn für bürgerschaftliches Engagement zu wecken.
Mit den Ausführungsvorschriften über die Nutzung öffentlicher Sportanlagen Berlins und für die Vermietung und Verpachtung landeseigener Grundstücke an Sportorganisationen (Sportanlagen-Nutzungsvorschriften – SPAN) besteht seit Jahren in Berlin eine Grundlage, um die uns heute noch andere Länder beneiden. Die SPAN, die durch die letzte Änderung im Jahre 2010 weitere Bestandssicherheit erhielten, ermöglichen es bis heute, dass die Sportvereine die Sportanlagen der Bezirke und des Landes unentgeltlich nutzen können. An diesem Erfolgsmodell hält die SPD Berlin fest.
2. Der organisierte Sport in Berlin bedarf zur Sicherung seines vielfältigen Angebots auch künftig der Kontinuität in der finanziellen Förderung durch das Land. Dabei ist eine von den Zufälligkeiten des Glücksspielmarktes unabhängige Sportförderung zukünftig sicherzustellen.
Ist Ihre Partei bereit, die notwendige Sportförderung zu sichern und mit dem Landessportbund Berlin und seinen Mitgliedsorganisationen einen “Solidarpakt Sport” in Analogie zu dem Beispiel des Landes Baden-Württemberg abzuschließen?
Die SPD Berlin bleibt ein verlässlicher Partner für den Sport. Durch den Erhalt des staatlichen Glücksspielmonopols und die Festschreibung der Lottomittel bleibt eine Grundlage für die Finanzierung der Sporteinrichtungen erhalten. Unabhängig davon gilt es den Berliner Sport durch Zuwendungsverträge in Form eines Sportpaktes langfristig abzusichern.
3. Sportstätten sind Grundlage allen Sporttreibens in unserer Stadt. Da ein Grossteil der Berliner Sportstätten sanierungsbedürftig ist und eine Vielzahl von Kunstrasenfeldern erneuert werden muss, besteht die Verpflichtung, eine kontinuierliche Instandhaltung sicherzustellen. Allein der dringend notwendige Austausch von 30 Kunstrasenfeldern wird in den nächsten fünf Jahren ca. 18 Mio. Euro an Kosten verursachen.
Wird Ihre Partei das Sportanlagen-Sanierungsprogramm, das zurzeit nicht ausreichend ausfinanziert ist, bedarfsgerecht ausstatten?
Die SPD wird das Schul- und Sportanlagen- sowie das Bädersanierungsprogramm uneingeschränkt fortführen. Hierbei wird die energetische Sanierung ein Schwerpunkt sein, um auch nachhaltig Betriebskosteneinsparungen zu erreichen. Durch die erzielten Einsparungen bei den Betriebskosten wird es möglich sein, durch gezielten Einsatz von Mitteln der baulichen Unterhaltung und weitergehenden baulichen Maßnahmen den Investitionsrückstau bei den Berliner Sportstätten stückweise zu reduzieren.
Unabhängig hiervon werden wir weiter daran arbeiten, dass alle Schulen in einem baulich guten Zustand sind – dazu gehören auch die schulischen Sportanlagen. Letztlich profitieren die Sportvereine davon – in Form von neuen Mitgliedern und nutzbaren Sportanlagen.
4. Sportvereine tragen mit eigenen oder gepachteten Sportanlagen dazu bei, die Sportstättensituation zu verbessern. Durch Errichten und Betreiben der Anlagen wird das Land bei den Investitionskosten und den Folgekosten entlastet. Das entsprechende Förderprogramm des Landes ist in den letzten Jahren unverständlicherweise um 75 Prozent reduziert worden.
Wie steht Ihre Partei dazu, das sogenannte Vereinsinvestitionsprogramm, das zurzeit lediglich mit 2 Mio. Euro p. a. ausgestattet ist, zukünftig zu verdoppeln?
Die Finanzierung des Vereinsinvestitionsprogramms bietet eine solide Grundlage für die Sicherstellung der Arbeit der Berliner Sportvereine. Wir werden an einer Weiterentwicklung dieses Programms arbeiten, um damit künftig verstärkt eigene Mittel der Vereine freisetzen zu können.
5. Sportvereine haben sich zu einem bedeutenden Kooperationspartner für Berlins Schulen entwickelt und nehmen wichtige Aufgaben in der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern wahr. Sie beteiligen sich mit 780 Sportangeboten an 330 Schulen an der öffentlich verantworteten Bildung und Erziehung junger Menschen in Berlin. Der Bedarf für die Unterstützung der Zusammenarbeit an Grundschulen ist höher als die etatisierten Mittel und insofern nicht ausfinanziert. Darüber hinaus liegt das Honorar für qualifizierte Übungsleiter und Trainer an den Grundschulen mit 6,50 Euro pro Unterrichtseinheit unter den zurzeit in der öffentlichen Diskussion stehenden Mindestlohnsätzen.
Wird Ihre Partei das Kooperationsprogramm “Sport und Schule” erweitern und werden Sie sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Grundschulen einsetzen?
Wir wollen die Schulen und Vereine bei der Entwicklung neuer Kooperationsformen unterstützen, da hiervon nicht nur die Schulen, sondern auch die Vereine deutlich profitieren. Dazu gehört auch eine ausreichende sowie verlässliche finanzielle Ausstattung der Berliner Schulen.
6. Für langfristige Integrationsbemühungen bietet der Sport mit seinen weitreichenden individuellen Chancen und sozialen Möglichkeiten ein wichtiges Unterstützungsinstrument. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie Kinder mit Migrationshintergrund erhalten im organisierten Sport Teilhabe- und Bildungschancen. Durch die sportlichen Angebote wird die persönliche Entwicklung junger Menschen gefördert. Trotzdem bleiben die Zuwendungen des Landes seit Anfang der 90er Jahre konstant, so dass Tarifsteigerungen im Personalbereich und Energiekostenerhöhungen zu Lasten der direkten Projektarbeit gehen. Eine erfolgreiche Arbeit kann bei diesen Bedingungen nicht mehr weitergeführt werden.
Ist Ihre Partei bereit, in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Tätigkeitsfeld zukünftig eine verbesserte Förderung zu gewährleisten?
Teilhabe und Integration sind ein Schwerpunkt der Arbeit der SPD Berlin. Wir sind uns bewusst, welch großen Anteil die Berliner Sportvereine an der Integration und Entwicklung von Kindern haben, die sozial benachteiligt sind.
Durch das Bildungs- und Teilhabepaket wurden Möglichkeiten geschaffen, diesen Kindern gezielt Gelegenheit zu geben, sich in einem der Sportvereine aktiv zu betätigen. Dies wird sich über steigende Mitgliedszahlen auch für die Vereine positiv auswirken. Wir wollen in der Umsetzung dieses Paketes dafür sorgen, dass weder die Vereine noch die Betroffenen selbst bürokratische Hürden überwinden müssen, um in den Genuss dieser Förderung zu kommen. Unabhängig davon werden wir auch weiterhin Projekte unterstützen, die die Integration von Kindern und Jugendlichen zum Ziel haben.
7. Bildung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Dazu gehört nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern auch die motorische Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dies gilt in besonderem Maße für den Grundschulbereich.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um die dritte Sportstunde zu sichern und den Anteil ausgebildeter Sportpädagogen in der Primarstufe zu erhöhen?
Die SPD hat das Ganztagsschulmodell in Berlin sowohl an Grundschulen als auch an den Integrierten Sekundarschulen erfolgreich umgesetzt und wird an einer Verstärkung dieses Modells arbeiten, um beispielsweise die Zahl der gebundenen Ganztagsschulen noch weiter zu erhöhen. Im Rahmen des Ganztagsunterrichts hat die sportliche Betätigung einen sehr hohen Stellenwert und bildet einen absolut notwendigen Ausgleich zum Fachunterricht. Um diesem Stellenwert gerecht zu werden, wollen wir die Zahl der Sportpädagogen an den Schulen erhöhen, aber vor allem auch die Kooperation mit den örtlich ansässigen Sportvereinen vorantreiben. Die motorische Bildungs- und Erziehungsarbeit ist dabei in unseren Augen nicht nur Sache der Schulen, die SPD Berlin hält es für erforderlich, auch an Kindertagesstätten die Voraussetzungen für die motorische Früherziehung zu schaffen.
8. Sportverbände und -vereine bilden die Grundlage für Wettkampf-, Leistungs- und Spitzensport. Um sportliche Höchstleistungen zu erbringen benötigen Berlins sportliche Talente eine umfassende Unterstützung und Förderung in Schule und Training. Deshalb sind die weitere Entwicklung der drei “Eliteschulen des Sports” und die langfristige Finanzierung qualifizierter Trainer unabdingbar für eine weitere erfolgreiche Entwicklung des Nachwuchsleistungssports in unserer Stadt.
Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Eliteschulen des Sports zu sichern, den Umzug der Poelchau-Schule in den Olympiapark in die Investitionsplanung aufzunehmen und die Finanzierung von hauptamtlichen qualifizierten Trainern in ausreichendem Umfang zu gewährleisten?
Die SPD Berlin setzt auf die Entwicklung des Spitzensports. Wir wollen den Eliteschulen des Sports klare Perspektiven bieten, damit sie die Förderung leistungssportlich trainierender Schülerinnen und Schüler weiterführen und bei nationalen und internationalen Wettkämpfen auch künftig glänzen. Dazu gehört für uns neben den personellen Voraussetzungen der Umzug der Poelchau-Oberschule auf das Gelände des Olympiaparks sowie der Neubau der Sporthalle der Werner-Seelenbinder-Schule. Auch die Vereinfachung des Zugangs von Spitzensportlern zum Hochschulstudium, um ihnen auch eine Karriere neben dem Sport zu ermöglichen, ist Ziel der SPD.
9. Sport und Bewegung spielen nachweislich eine zentrale Rolle bei der Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit. Gesundheitsorganisationen, Krankenkassen und Sozialeinrichtungen kooperieren deshalb in zunehmendem Maße mit Vereinen und Verbänden. Bei der Umsetzung von Angeboten für die Berliner Bevölkerung stoßen Vereine auf eine mangelhafte Kooperationsbereitschaft der für die Sportstättenvergabe verantwortlichen Berliner Einrichtungen. Dies betrifft Präventions- und Rehabilitationssport sowie Sport für Menschen mit Behinderungen.
Ist Ihre Partei bereit, darauf einzuwirken, dass zukünftig eine effizientere Zusammenarbeit im Sportgesundheitssektor gewährleistet werden kann?
Die SPD Berlin macht sich stark für eine moderne und präventive Gesundheitspolitik, zu der ohne Frage der Sport gehört.
Wir werden ein “Aktionsprogramm Gesundheit” auflegen, das das Niveau der Gesundheitsförderung in Berlin deutlich erhöhen wird. Gemeinsame Aktivitäten von Bezirks- und Senatsverwaltungen und wichtigen Trägern des Gesundheitswesens wie den Krankenkassen, Gesundheitseinrichtungen und Wohlfahrtsverbänden sowie Anbietern von Maßnahmen der Primärprävention, wie z. B. den Sportorganisationen sollen dadurch gebündelt werden. Kernstück ist ein gemeinsamer Fonds, der die schon heute verwendeten Mittel für Selbsthilfe und Nachbarschaftsarbeit, Gesundheitsförderung und Prävention zusammenführt und erhöht.
Im ersten Schritt werden wir einen Berliner “Stadtplan der Gesundheitsförderung” erstellen, der alle Träger und Orte, Programme und Projekte erfasst. Wir schichten die bereits bestehenden Angebote um und erreichen so eine maximale flächendeckende Versorgung für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere für sozial Benachteiligte. Die Angebote sollen gemeinsam vereinbarte Qualitätsanforderungen einhalten. Durch verbindliche Evaluation identifizieren wir erfolgreiche Projekte und übertragen sie gegebenenfalls auf andere Zielgruppen.
Dass der Rehabilitations- und Präventionssport hierdurch einen hohen Stellenwert bei der Sportstättenvergabe haben wird, versteht sich von selbst.
10. Mit der Schließung des Flughafens Tempelhof bestehen einzigartige Möglichkeiten, eine an den Bürgerbedürfnissen ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik auf dem Tempelhofer Feld umzusetzen. Die angrenzenden Bezirke haben unter anderem eine große Unterversorgung an Sportstätten. Der LSB fordert deshalb die Errichtung von zwölf Sportplätzen und einer Drei-Feld-Sporthalle.
Welche Forderung wird Ihre Partei zur Gestaltung des Areals des Tempelhofer Feldes erheben und in welchem Umfang und Zeitraum sollen die geforderten Sportanlagen dort errichtet werden?
Das Areal des Tempelhofer Feldes bietet die einmalige Möglichkeit, eine Großfläche ganz nach den individuellen Interessen der Bevölkerung Berlin zu gestalten. Für die SPD Berlin hat dabei der Sport neben den Bereichen der Freizeitgestaltung und Naherholung eine hohe Priorität. Wir werden die Flächen des Tempelhofer Feldes sowohl für den organisierten als auch für den Individualsport nutzbar halten. Dazu gehört vorrangig die Schaffung von Sportflächen zur Entlastung der angrenzenden Innenstadtbezirke von bis zu sechs Großspielfeldern.
Gleichzeitig sorgen wir aber auch dafür, dass ein ausreichend großer Teil des Areals der sportlichen Nachnutzung im Anschluss an die Internationale Gartenbauausstellung 2017 zur Verfügung steht. Wir wollen insbesondere auch den Trendsportarten die Möglichkeit bieten, auf dem Tempelhofer Feld Anziehungspunkte für die Berlinerinnen und Berliner zu gestalten.
11. “Um behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen”, so heißt es in der UN-Konvention, Art. 30, Abs. 5 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es wurde von der Bundesregierung ratifiziert und trat 2009 in Kraft.
Welche Maßnahmen wird Ihre Partei ergreifen, um im Land Berlin behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Sportaktivitäten zu ermöglichen?
Die SPD unterstützt die sportliche Betätigung von Menschen mit Behinderung. Wir fördern insbesondere die Vereine die sich des Behindertensports annehmen, aber auch die Sportarten, die als besonderes Beispiel für den Behindertensport stehen.
Zur sportlichen Betätigung von Menschen mit Behinderung ist jedoch auch Barrierefreiheit Voraussetzung. Wir stellen sicher, dass bei allen Neubaumaßnahmen die Barrierefreiheit Beachtung findet. Auch im Rahmen der Baumaßnahmen des Schul- und Sportstättensanierungsprogramms werden wir die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung beachten.
Erstellt am Juni 17, 2011 von admin
Am 18. September 2011 findet die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus statt. Aus diesem Anlass hat „Sport in Berlin” die Spitzenkandidaten der gegenwärtig im Abgeordnetenhaus vertretenen Fraktionen um ihre sportpolitsche
Positionierung gebeten.:
Klaus Wowereit (SPD),
Frank Henkel (CDU),
Renate Künast (Bündnis 90 / Die Grünen),
Harald Wolf (Die Linke) und
Christoph Meyer (FDP)
antworten auf folgende Fragen:
1. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den 2.200 Berliner Sportorganisationen stellen ihre Dienste für die Menschen in unserer Stadt überwiegend ehrenamtlich zur Verfügung. Fast 60.000 Ehrenamtliche sorgen für Sport-, Gesundheits-, Bildungs- und Integrationsangebote, die 580.000 Mitgliedern und weiteren 200.000 Mitbürgern zugute kommen.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um dieses Engagement zukünftig finanziell, durch Verwaltungsvereinfachungen und kostenlose Zurverfügungstellung von Sportanlagen zu fördern?
2. Der organisierte Sport in Berlin bedarf zur Sicherung seines vielfältigen Angebots auch künftig der Kontinuität in der finanziellen Förderung durch das Land. Dabei ist eine von den Zufälligkeiten des Glücksspielmarktes unabhängige Sportförderung zukünftig sicherzustellen.
Ist Ihre Partei bereit, die notwendige Sportförderung zu sichern und mit dem Landessportbund Berlin und seinen Mitgliedsorganisationen einen „Solidarpakt Sport“ in Analogie zu dem Beispiel des Landes Baden-Württemberg abzuschließen?
3. Sportstätten sind Grundlage allen Sporttreibens in unserer Stadt. Da ein Großteil der Berliner Sportstätten sanierungsbedürftig ist und eine Vielzahl von Kunstrasenfeldern erneuert werden muss, besteht die Verpflichtung, eine kontinuierliche Instandhaltung sicherzustellen. Allein der dringend notwendige Austausch von 30 Kunstrasenfeldern wird Schulkden in den nächsten fünf Jahren ca. 18 Millionen Euro an Kosten verursachen.
Wird Ihre Partei das Sportanlagen-Sanierungsprogramm, das zurzeit nicht ausreichend ausfinanziert ist, bedarfsgerecht ausstatten?
4. Sportvereine tragen mit eigenen oder gepachteten Sportanlagen dazu bei, die Sportstättensituation zu verbessern. Durch Errichten und Betreiben der Anlagen wird das Land bei den Investitionskosten und den Folgekosten entlastet. Das entsprechende Förderprogramm des Landes ist in den letzten Jahren unverständlicherweise um 75 Prozent reduziert worden.
Wie steht Ihre Partei dazu, das so genannte Vereinsinvestitionsprogramm, das zurzeit lediglich mit 2 Millionen Euro pro Jahr ausgestattet ist, zukünftig zu verdoppeln?
5. Sportvereine haben sich zu einem bedeutenden Kooperationspartner für Berlins Schulen entwickelt und nehmen wichtige Aufgaben in der Ganztagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern wahr. Sie beteiligen sich mit 780 Sportangeboten an 330 Schulen an der öffentlich verantworteten Bildung und Erziehung junger Menschen in Berlin. Der Bedarf für die Unterstützung der Zusammenarbeit an Grundschulen ist höher als die etatisierten Mittel und insofern nicht ausfinanziert. Darüber hinaus liegt das Honorar für qualifizierte Übungsleiter und Trainer an den Grundschulen mit 6,50 Euro pro Unterrichtseinheit unter den zurzeit in der öffentlichen Diskussion stehenden Mindestlohnsätzen.
Wird Ihre Partei das Kooperationsprogramm „Sport und Schule“ erweitern und werden Sie sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den Grundschulen einsetzen?
6. Für langfristige Integrationsbemühungen bietet der Sport mit seinen weitreichenden individuellen Chancen und sozialen Möglichkeiten ein wichtiges Unterstützungsinstrument. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie Kinder mit Migrationshintergrund erhalten im organisierten Sport Teilhabe- und Bildungschancen. Durch die sportlichen Angebote wird die persönliche Entwicklung junger Menschen gefördert. Trotzdem bleiben die Zuwendungen des Landes seit Anfang der 90er Jahre konstant, so dass Tarifsteigerungen im Personalbereich und Energiekostenerhöhungen zu Lasten der direkten Projektarbeit gehen. Eine erfolgreiche Arbeit kann bei diesen Bedingungen nicht mehr weitergeführt werden.
Ist Ihre Partei bereit, in diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Tätigkeitsfeld zukünftig eine verbesserte Förderung zu gewährleisten?
7. Bildung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Dazu gehört nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern auch die motorische Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dies gilt in besonderem Maße für den Grundschulbereich.
Welche Anstrengungen wird Ihre Partei unternehmen, um die dritte Sportstunde zu sichern und den Anteil ausgebildeter Sportpädagogen in der Primarstufe zu erhöhen?
8. Sportverbände und –vereine bieten die
Grundlage für Wettkampf-, Leistungs- und Spitzensport. Um sportliche Höchstleistungen zu erbringen benötigen Berlins sportliche Talente eine umfassende Unterstützung und Förderung in Schule und Training. Deshalb sind die weitere Entwicklung der drei „Eliteschulen des Sports“ und die langfristige Finanzierung qualifizierter Trainer unabdingbar für eine weitere erfolgreiche Entwicklung des Nachwuchsleistungssports in unserer Stadt.
Wird sich Ihre Partei dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Eliteschulen des Sports zu sichern, den Umzug der Poelchau-Schule in den Olympiapark in die Investitionsplanung aufzunehmen und die Finanzierung von hauptamtlichen qualifizierten Trainern in ausreichendem Umfang zu gewährleisten?
9. Sport und Bewegung spielen nachweislich eine zentrale Rolle bei der Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit. Gesundheitsorganisationen, Krankenkassen und Sozialeinrichtungen kooperieren deshalb in zunehmendem Maße mit Vereinen und Verbänden. Bei der Umsetzung von Angeboten für die Berliner Bevölkerung stoßen Vereine auf eine mangelhafte Kooperationsbereitschaft der für die Sportstättenvergabe verantwortlichen Berliner Einrichtungen. Dies betrifft Präventions- und Rehabilitationssport sowie Sport für Menschen mit Behinderungen.
Ist Ihre Partei bereit, darauf einzuwirken, dass zukünftig eine effizientere Zusammenarbeit im Sportgesundheitssektor gewährleistet werden kann?
10. Mit der Schließung des Flughafens Tempelhof bestehen einzigartige Möglichkeiten, eine an den Bürgerbedürfnissen ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik auf dem Tempelhofer Feld umzusetzen. Die angrenzenden Bezirke haben unter anderem eine große Unterversorgung an Sportstätten. Der LSB
fordert deshalb die Errichtung von zwölf Sportplätzen und einer Drei-Feld-Sporthalle.
Welche Forderung wird Ihre Partei zur Gestaltung des Areals des Tempelhofer Feldes erheben und in welchem Umfang und Zeitraum sollen die geforderten Sportanlagen dort errichtet werden?
11. „Um behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen“,
so heißt es in der UN-Konvention, Art. 30, Abs. 5 des Übereinkommens über
die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es wurde von der Bundesregierung ratifiziert und trat 2009 in Kraft.
Welche Maßnahmen wird Ihre Partei ergreifen, um im Land Berlin behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilnahme an Sportaktivitäten zu ermöglichen?
Quelle: LSB Sport in Berlin juni/2011
Erstellt am Juni 8, 2011 von admin
Die Onlineschwimmwelt wird 6 Jahre.
Im Sommer 2005 wurde th-sports gegründet. Seit nunmehr 6 Jahren ist th-sports als Schwimmsportshop und Dienstleister für viele Schwimmer, Vereine und DLRG Gliederungen tätig.
Anlässlich unseres Jubiläums veranstalten wir ein Gewinnspiel.
Bitte drucken sie sich das Jubiläums-PDF aus. Machen sie ein Foto bei einem Schwimmwettkampf oder einfach beim Schwimmen mit dem Ausdruck.
Senden sie das Foto an th-sports unter 6jahre@th-sports.de.
Die drei besten Fotos gewinnen. Wir werden alle Einsendungen veröffentlichen.
Jeder Einsender ist mit der Veröffentlichung des Bildes, seines Namens und Wohnort einverstanden. Er tritt die vollen Verwertungsrechte der eingesandten Bilder an th-sports ab.
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Der Einsendeschluss ist der 15. August 2011
Wir freuen uns schon auf eure Einsendungen.
Marina Thielsch
Erstellt am Juli 15, 2010 von admin
Für die am 16. Juli startenen Show bei Sat 1. “mein-mann-kann” http://www.sat1.de/comedy_show/mein-mann-kann/ stattet th-sports mit Bademode von Beco die Mitwirkenden aus.
Schicke Bikinis sind im Einsatz und machen in den kommenden Folgen Freude am Wiedereinschalten.
Viel Spaß beim Zuschauen.
Erstellt am Mai 31, 2010 von admin
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Als ordentlicher Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund bietet die DLRG rd. 50.000 aktiven Rettungsschwimmern die Möglichkeit, sich von Wettkämpfen und Meisterschaften auf örtlicher Ebene bis hin zur Teilnahme an Weltmeisterschaften und den World Games in den Disziplinen des Rettungssportes zu messen.
Für den Rettungssport suchen wir zum 01.01.2011, ggfs. auch schon früher, eine/n engagierte/n
Bundestrainer/in Rettungssport
Die DLRG ist motiviert und interessiert, ihre Stellung im Bereich der internationalen Spitze im Rettungssport zu festigen und diese Position mittelfristig weiter auszubauen. Wenn sich Ihr fachliches Wissen auf höchstem Niveau befindet und Ihre Persönlichkeit von Engagement, Begeisterungsfähigkeit und Initiative geprägt ist, möchten wir diese Aufgabe gerne mit Ihnen gemeinsam bewältigen.
Idealerweise erfüllen Sie unsere Erwartungen, wenn Sie sich durch folgendes Profil beschrieben sehen:
* Abgeschlossenes sportwissenschaftliches Hochschul-/Trainerstudium sowie Nachweis entsprechender Kompetenzen durch deren Anwendung in der Praxis
* (A)-Trainer-Lizenz Schwimmen oder/und eine entsprechende Qualifikation im Rettungsschwimmen
* Neben pädagogischem Geschick, Teamfähigkeit, Flexibilität und der Fähigkeit zu selbstständigem Handeln wird die Bereitschaft zu Reisetätigkeit und Wochenendarbeit vorausgesetzt
* Ausgeprägte Kooperationsfähigkeit mit Sportlerinnen, Trainerkollegen, Funktionsträgern und Institutionen
* Fachliche Kompetenz zur Entwicklung von strategischen Ansätzen, Qualifikationsangeboten und Trainingskonzepten
* Fremdsprachenkenntnis
Zu Ihren Aufgaben in dieser anspruchsvollen Position zählen vor allem:
* Training und Betreuung der Bundeskader der DLRG vom Standort des Bundesstützpunktes in Warendorf aus
* Konzeption und Koordination der Kaderlehrgänge, Förder- und Sichtungsmaßnahmen sowie Trainingslager
* Individuelle Betreuung und Trainingsplanung der Kaderathleten
* Nominierung der Kaderathleten Funktionsträgern
* Begleitung und Betreuung des Kaders bei internationalen Wettkämpfen
* Entwicklung und Betreuung eines entsprechenden Betreuerpools
* Kooperation mit den Landes- und Heimtrainern des Kaders
* Konzeption und Koordination einer bundesweiten Talentsichtung und Talentförderung
* Unterstützung der Landesverbände in Konzept und Umsetzung bei der Trainerqualifizierung, Talentsichtung und Ausbildung
* Einsatz als Leiter bzw. Referent bei den Trainer-Lehrgängen
* Mitwirkung bei der Organisation von Wettkampfveranstaltungen und in den verbandlichen Gremien zur Weiterentwicklung des Rettungssports
Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle Aufgabe mit Potential zur eigenen beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung und die Möglichkeit, sich einzubringen.
Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung, vornehmlich in digitaler Form per E-Mail, bis zum 30.07.2010 unter Angabe der Gehaltsvorstellung sowie des frühestmöglichen Eintrittstermins an: DLRG Bundesgeschäftsstelle, Herrn Frank Rabe,, Im Niedernfeld 1 – 3, 31542 Bad Nenndorf, E-Mail: personal@bgst.dlrg.de Für Rückfragen steht Ihnen Herr Rabe unter der Telefonnr. 05723-955473 gerne zur Verfügung.
Erstellt am Mai 28, 2010 von admin
TYR Sport, Inc. und der Deutsche Schwimm-Verband e.V. geben eine mehrjährige Partnerschaft bekannt. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird TYR als neuer Ausrüstungspartner den DSV und seine Aktiven unterstützen.
Die Präsidentin des DSV Dr. Christa Thiel und TYR Inhaber und Mitbegründer Joe Dilorenzo unterzeichneten einen Partnerschaftsvertrag der bis 2013 läuft. Im Rahmen des Vertrages wird TYR als neuer Premium Ausrüstungspartner des Deutschen Schwimm-Verband e.V. das Deutsche National Team am und im Becken ausstatten.
„Wir sind sehr stolz, mit TYR einen international breit aufgestellten Premiumpartner aus dem Schwimmsport gefunden zu haben. Mit dem Know-how des Unternehmens und unseren sportlichen Erfolgen werden wir den positiven Trend in Zukunft fortsetzen und ausbauen können“ ist sich DSV-Präsidentin Dr. Christa Thiel sicher.
“Die Partnerschaft mit dem Deutschen Schwimm-Verband ist eine Bereicherung für unsere Marke” kommentiert Franck Horter, TYR General Manager Europe. “Der DSV ist der größte Schwimmverband der Welt und hat eine lange Tradition einzigartiger Schwimmer. Wir werden alles daran setzen, dass diese Partnerschaft für den Deutschen Schwimm-Verband und TYR ein großer Erfolg wird“
TYR Produkte bei th-sports
Premiumpartner TYR
TYR Sport, 1985 gegründet, ist eine von 18 Marken der DiLorenzo Firmengruppe, dem größten Schwimmartikelhersteller der USA. Die Hersteller von Schwimmsportartikeln firmieren unter dem Unternehmen Swimwear Anywhere Inc.; Swimwear Anywhere Inc. ist offizieller Hersteller der Schwimmkollektionen für die Modelabels Liz Claiborne, DKNY, Juicy Couture und Carmon Marc
Valvo. Mit den Marken Roxanne, Beach House, Coco Reef und Gabar labels hat das Unternehmen eigene Marken weltweit auf dem Markt.
Der Name TYR geht auf einen alten norwegischen Kriegsgott zurück und verkörpert Wettbewerbsgeist im Sport und ist ein Symbol für Courage und Siege.
Von Schwimmer für Schwimmer:
TYR – Vizepräsident, Steve Furniss, Olympia-Bronze 1972 und Kapitän des US-Schwimm-Teams 1976 und der Deutsche Hans Fastnacht, ehem. Weltrekordhalter, entwickelten Schwimmbekleidung und Accessoires für TYR. Das bekannteste Produkt aus dem Portfolio der Marke ist der rote Badeanzug und die rote Badehose aus der TV-Serie Baywatch. TYR ist in weltweit mehr als 40 Märkten vertreten und engagiert sich neben der Premiumpartnerschaft mit dem Deutschen Schwimm-Verband auch in Dänemark, Frankreich, Spanien, Tschechien und der Slowakei.
TYR Produkte bei th-sports
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